Über mich

So fing es an


Mein Weg begann 2015 mit dem Studium der Holz- und Holzwerkstofftechnik in Dresden. Schon damals faszinierte mich das Material Holz – doch nicht nur in seiner Theorie oder technischen Verarbeitung. Viel mehr begeisterte mich der direkte Umgang mit dem Werkstoff: das Handwerk selbst, die Kreativität, die Präzision und die unendlichen gestalterischen Möglichkeiten.

Mir wurde schnell klar, dass ich nicht nur planen, sondern gestalten und erschaffen möchte. Deshalb entschied ich mich bewusst gegen den klassischen Ingenieurweg und für eine Ausbildung zur Tischlerin – eine Entscheidung, die sich rückblickend als absolut richtig erwiesen hat.

Das Tischlerhandwerk vereint für mich Technik und Kreativität, Tradition und Innovation. Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen und individuelle Lösungen mit sich – genau das macht meine Arbeit so besonders. Mit viel Leidenschaft, Sorgfalt und einem hohen Qualitätsanspruch setze ich Ideen in langlebige, durchdachte und maßgefertigte Arbeiten um.

2021 schloss ich meine Ausbildung mit dem Meistertitel ab. Dieser Schritt steht für mein handwerkliches Können, meine Erfahrung und meinen Anspruch, meinen Kundinnen und Kunden stets höchste Qualität zu bieten.

Ich freue mich darauf, auch Ihr Projekt mit Fachwissen, Kreativität und Begeisterung umzusetzen.


Wertschätzung des Vorhandenen

Jedes Möbelstück erzählt seine eigene Geschichte. Besonders die Arbeit mit alten Materialien begeistert mich immer wieder aufs Neue. Es fasziniert mich, Werkstoffen, die bereits ein Leben hinter sich haben, eine neue Bedeutung und Funktion zu geben.

 

Die Wiederverwendung alter Hölzer ist für mich mehr als nur Nachhaltigkeit im Sinne eines geschlossenen Materialkreislaufs. Sie verleiht jedem Einzelstück Tiefe, Charakter und eine ganz besondere Ausstrahlung. Gebrauchsspuren werden nicht versteckt, sondern bewusst integriert – als sichtbare Zeichen von Zeit und Geschichte.

"Verschraubt und zugesägt" im MDR

Ein besonderes Highlight meiner bisherigen Laufbahn war die Zusammenarbeit mit dem MDR. Eines Tages erhielt ich die Anfrage, ob ich mir vorstellen könnte, eine DIY-Sendung zu übernehmen – eine spannende Herausforderung, die ich sehr gerne angenommen habe.

 

Im Format „Verschraubt und Zugesägt“, das von 2023 bis 2024 monatlich im MDR ausgestrahlt wurde, setzten wir kreative DIY-Projekte und kleine Zuschauerwünsche um. Dabei ging es nicht nur um handwerkliches Können, sondern auch darum, Ideen verständlich zu vermitteln und Lust auf eigenes Gestalten zu machen.

 

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie vielseitig und inspirierend Handwerk sein kann – und wie viel Freude es bereitet, Wissen und Begeisterung weiterzugeben.

dds Preis der Arthur-Francke' schen Stiftung in der Katergorie "handwerklich perfekt"

Zeitschriftenartikel über Tischlermeisterin Laura Eichhorn aus Dresden mit Meisterstück - Schreibtisch aus Nussbaum.

Im Jahr 2022 wurde ich mit dem Arthur-Franke-Preis in der Kategorie „handwerklich perfekt“ ausgezeichnet.

Diese Ehrung würdigt besondere handwerkliche Präzision, gestalterische Qualität und die Liebe zum Detail – Werte, die im Zentrum meiner täglichen Arbeit stehen. Für mich ist diese Auszeichnung nicht nur eine große Anerkennung, sondern auch Ansporn, meinen hohen Anspruch an Material, Verarbeitung und Gestaltung konsequent weiterzuführen.

Jedes Projekt, das meine Werkstatt verlässt, trägt genau diesen Anspruch in sich: handwerkliche Perfektion, durchdachte Konstruktion und eine Umsetzung auf höchstem Niveau.

Den Dingen Zeit geben

Meine Werkstatt entstand zunächst auf dem Bauernhof meiner Schwester, unweit von Dresden. Mein erstes Projekt: eine Garderobe aus alten Dachbodendielen – zugeschnitten mit der Handkreissäge, gebürstet von Hand, Stück für Stück gefertigt. Es hat lange gedauert, aber es war der Beginn der Carpenteria.

Heute realisiere ich vor allem individuelle Möbel für Privatkunden und arbeite eng mit Interior-Designerinnen wie Wøhlbehagn zusammen. Viele meiner Projekte entstehen aus Empfehlungen – ein Vertrauen, das ich sehr schätze.


Ich glaube daran, dass gute Entwicklung Zeit braucht. Qualität entsteht nicht über Nacht – sondern durch Erfahrung, Sorgfalt und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.